Willkommen bei der Freien Wählervereinigung Eriskirch!

Wir machen Gemeindepolitik in Eriskirch. Wir sind unabhängig von Parteien und Verbänden auf Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaebene

Termine



Datum Uhrzeit   Ort Veranstaltung
  Mittwoch, 13.9.2017 18.30 Uhr   Rathaus Öffentliche Gemeinderatssitzung  

Berichte


11.07.2017 Übergabe der Jahresspende 2016 an die Jugendgruppe der Fotogruppe Kreativ

Langjährige Tradition der Freien Wählervereinigung (FWV) Eriskirch ist es, auf Karten und Anzeigen zu Weihnachten zu verzichten. Stattdessen wird für einen guten Zweck gespendet.

Die Entscheidung für die Spende des Jahres 2016 fiel auf die Jugendgruppe der Fotogruppe Kreativ Eriskirch e. V. Die Jugendlichen des Vereins präsentierten ihre anspruchsvollen Werke bereits bei mehreren Veranstaltungen und gewinnen für ihre Fotografien bei entsprechenden Wettbewerben immer wieder Preise.

Für diese vorbildliche Jugendarbeit übergab Uli Baur, Vorsitzender der FWV, 100 Euro an Olaf Grabbe, den 1. Vorsitzenden der Fotogruppe Kreativ.

2015 ging die Jahresspende ebenfalls mit einem Betrag von 100 Euro an das örtliche Reparatur-Café. Das Team um Eberhard Harmuth und Karl-Heinz Vogt setzt geschenkte Fahrräder instand und gibt sie zu günstigen Preisen, unter anderem an Flüchtlinge, ab. Hierfür benötigt das Reparatur-Café jedoch in gewissen Abständen Ersatzteile und Werkzeuge. Nach Meinung der FWV ein nicht selbstverständliches und alltägliches Engagement.      
  
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Uli Baur mit Olaf Grabbe bei der Spendenübergabe



07.07.2017 Ausführliche Informationen zum Abbau von Kies im Tettnanger Wald beim öffentlichen Stammtisch der Freien Wähler

Zahlreiche Mitglieder und Gäste, darunter den neuen Bürgermeister Arman Aigner, hieß FWV-Vorsitzender Uli Baur im Ristorante „La Rosa“ zum Vortrag willkommen.

In seinem zweistündigen und alles andere als trockenen Referat brachte Egon Wetzel, Sachgebietsleiter im Amt für Wasser- und Bodenschutz des Landratsamts Bodenseekreis und seit 1992 für den Kiesabbau zuständig, den Zuhörern eine Vielzahl an Fakten und Hintergrundinfos zum Kiesabbau im Tettnanger Wald nahe.

Dort wird seit 1971 im Bereich der sogenannten mittleren Tettnanger Terrasse von drei Firmen qualitativ bester Kies in einer durchschnittlichen Abbaumächtigkeit von 20 bis 22 Metern trocken abgebaut. Die abgebaute Fläche ist mittlerweile auf zirka 154 Hektar angewachsen, welche jedoch schon wieder weitgehend aufgefüllt und aufgeforstet sind. Mit der Genehmigung des Kiesabbaus auf 120 Hektar Fläche im Bereich der Trasse der in den
60er-Jahren geplanten Bodenseeautobahn A 98 konnten die Kiesfirmen von der Aufgabe des Nasskiesabbaus an der Argenmündung im Bereich der heutigen Jachthäfen überzeugt werden. Beweggründe dafür waren damals die zunehmende Bedeutung des Tourismus am Bodenseeufer und die nachhaltige Veränderung der Landschaft durch den Abbau von Kies.

Weitere Genehmigungen zum Abbau auf weiteren 48 Hektar wurden in den Jahren 1996, 2002 und 2006 erteilt.

Seit 2006 ist die jährliche Abbaumenge auf 375000 Kubikmeter beschränkt, was laut Regionalverband Bodensee-Oberschwaben dem Bedarf im östlichen Kreisgebiet und unmittelbar angrenzenden Gemeinden entspricht. Ein Export von Kies, zum Beispiel nach Österreich oder in die Schweiz, wurde im Pachtvertrag mit der Staatsforstverwaltung als Grundstückseigentümerin vertraglich ausgeschlossen.  

Insgesamt umfassen die bisherigen Gestattungen eine Fläche zur Kiesförderung von
168 Hektar. Obwohl noch rund 14 Hektar zum Trockenabbau genehmigt sind, soll nun zusätzlich auf einer Fläche von 23 Hektar durch den Abbau von etwa 3,56 Millionen Kubikmetern Kies aus dem Grundwasser ein Baggersee entstehen. Der komplett innerhalb des bereits genehmigten Abbaugebiets beabsichtigte Nasskiesabbau soll zeitgleich mit dem restlichen Trockenabbau erfolgen. Der Grund hierfür liegt in der Auffüllung zur Rekultivierung der abgebauten Flächen, die sonst wieder abgetragen werden müssten.

Laut Egon Wetzel laufen schon seit 2010 die notwendigen rechtlichen Verfahren zur Fortführung des Kiesabbaus. „Zur Klärung der verschiedenen Raumnutzungsansprüche wie Trink- und Grundwasserschutz, Erholungswald oder forstwirtschaftliche Vorrangfläche musste zunächst vom Regierungspräsidium Tübingen ein Raumordnungsverfahren durchgeführt werden“, so Egon Wetzel. Der im Jahr 2013 ergangene Raumordnungsbeschluss enthält genaue Vorgaben, die im seit Dezember 2016 beim Landratsamt laufenden wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahren unmittelbar zu berücksichtigen sind. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde der Öffentlichkeit, den Gemeinden, Fachbehörden und Naturschutzverbänden Gelegenheit gegeben, sich zu dem geplanten Vorhaben zu äußern. Am häufigsten seinen Stellungnahmen zu den Themen Wald, Natur- und Artenschutz, Schutz des Grundwassers und Verkehr eingegangen, so Egon Wetzel.

Beim Thema Natur- und Artenschutz gab das zwischenzeitlich geänderte  Landschaftsschutzgebiet „Tettnanger Wald“ Anlass zu zahlreichen Fragen. Der Referent konnte deutlich machen, dass die Änderung des Landschaftsschutzgebiets keinen Ausgleich für den Kiesabbau darstellt, sondern das Ergebnis einer Vorgabe aus dem Raumordnungsbeschluss. Der naturschutzfachliche Ausgleich für den Abbau von Kies erfolge ausschließlich innerhalb des Tettnanger Walds und in erster Linie durch die gezielte Ausgestaltung des vorgesehenen Baggersees als Biotopfläche ohne Zugang für die Menschen. Auch wenn Waldbesuchern – durch das Betretungsverbot in der Landschaftsschutzgebietsverordnung – der Besuch am neuen See verwehrt bleiben wird, können diese dennoch nach Ende des Kiesabbaus von hochgelegenen Aussichtspunkten auf den See und die anschließenden Offenlandbereiche blicken. Letztere sind erforderlich, weil sich mit der Heidelerche eine streng geschützte Vogelart in den Rekultivierungsbereichen angesiedelt hat.

Für die durch Baggersee und offen zu haltende Flächen wegfallende Waldfläche müssen an anderer Stelle mindestens 27 Hektar wieder neu aufgeforstet werden. Dies wird in erster Linie auf dafür geeigneten landeseigenen Grundstücken erfolgen, welche im Raum Bodenseekreis, im Landkreis Sigmaringen und Ravensburg gesucht werden.

Ausführlich ging Egon Wetzel dann auf den Schutz des Grundwassers ein. Anhand von Grafiken und Bildern veranschaulichte er die Ergebnisse der umfangreichen hydrogeologischen Untersuchungen, die belegen, dass für die Trinkwasserfassungen im Wasserschutzgebiet „Argendelta“ keine nachteiligen Einwirkungen oder Veränderungen zu erwarten sind.

Am Ende des Vortrags stand das Thema Verkehr. Eine im Jahr 2015 in den Kiesgruben vorgenommene Auswertung der Wiegevorgänge ermöglichte einen Abgleich mit den in den Umweltverträglichkeitsprüfungen angenommenen Verkehrsströmen. Danach fuhren etwa
20 Prozent der durchschnittlich 330 Lastkraftwagen täglich von Tettnang, 30 Prozent aus Richtung Kressbronn und 50 Prozent aus Richtung Friedrichshafen zur Kiesgrube. Ursprünglich ging man von ungefähr 400 Fuhren aus. Für den Fall, dass vor Ende des Kiesabbaus die B 31 zwischen Eriskirch und Oberdorf dreispurig ausgebaut wird, wird die Waldkreuzung wegfallen. Stattdessen ist wie beim Obstgroßmarkt Spanagel ein alternativer Anschluss über einen Waldweg an die Auffahrt zur B 31-Eriskirch Ost vorgesehen.          

Zum Abschluss bedankte sich Uli Baur beim Referenten für die ausführlichen Informationen und die Beantwortung der zahlreichen Fragen der Anwesenden.  

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Aufmerksame Zuhörer beim Bericht von Egon Wetzel



01.07.2017 Kurzweiliges Sommerfest der freien Wähler

Bei Bilderbuchwetter trafen sich vergangenes Wochenende zahlreiche Mitglieder mit Angehörigen auf dem Anwesen von Georg Gebhard in Dillmannshof zum alljährlichen FWV- Sommerfest. Zu ihnen gesellten sich einige Gäste, unter anderem der neue Bürgermeister Arman Aigner.

Nach Herzenslust konnten die anwesenden Kinder dort toben und verschiedene Spielgeräte für sich entdecken. Guter Schlaf war also vorprogrammiert.

So manche gedanklich „härtere Nuss“ zu knacken hatten die Erwachsenen bei dem erneut von Günther Lenz mit viel Engagement organisierten Schätzspiel. Die eine oder andere Frage betraf auch die Gemeinde.

Ein spontan initiiertes Bewegungsspiel sorgte für ein hervorragendes Vertreten der Beine.

Zu späterer (Abend-)Stunde fand sich sogar noch das eine oder andere bislang unentdeckte Gesangstalent.    

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Es wird aufgetischt



18.06.2017 Öffentlicher Stammtisch zum Nasskiesabbau im Tettnanger Wald

[block|Abbau von Kies im Naherholungsgebiet Tettnanger Wald - ein Sachverhalt, den viele Eriskircherinnen und Eriskircher bereits von Kindesbeinen an kennen bzw. mit ihm groß geworden sind. Nun soll auch Kies im Grundwasser abgebaut werden und ein großer Baggersee entstehen. Die Gemeinderäte von Tettnang, Langenargen und Eriskirch haben sich klar dagegen ausgesprochen. Die Entscheidung des Landratsamts Bodenseekreis als Genehmigungsbehörde steht an. Was genau ist geplant? Welche Auswirkungen ergeben sich konkret für Eriskirch und seine Trinkwasserversorgung? Warum ist dieses Thema so brisant?

Antworten darauf soll ein Vortrag des zuständigen Sachbearbeiters im Landratsamt Bodenseekreis, Egon Wetzel, zugleich Leiter des dortigen Sachgebiets Altlasten, Bodenschutz und Grundwasser, liefern.

Die Freie Wählervereinigung (FWV) Eriskirch lädt hierzu alle Interessierten, insbesondere Neuzugezogene, recht herzlich ein in das Ristorante „La Rosa“ am Mittwoch, 21. Juni, um 19 Uhr.


28.05.2017 Die Freien Wähler unterwegs auf Schusters Rappen

Bei der Freien Wählervereinigung geht es nicht ausschließlich um Politisches. Einen hohen Stellenwert genießen ebenfalls das Gesellige und das sonstige Miteinander.
Bei idealem Wetter ging es bestens gelaunt am 28. Mai los im Meersburger Westen am Gasthaus „Zum letzten Heller“. Der Weg führte durch viel Natur hinunter zum Bodensee an die Uferpromenade, von dort an der bekannten „Haltnau“ vorbei wieder bergauf bis zur Gedenkstätte. Nach toller Aussicht auf den See schritt man auf der Höhe zurück zum Ausgangspunkt. Im „Letzten Heller“ ließen die Wanderer bei erfrischenden Getränke und labenden Speisen den Nachmittag gemütlich ausklingen.
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Ein gelungener und entspannter Nachmittag


9.4.2017 Vorläufiges Ergebnis der Bürgermeisterwahl

Herzlichen Glückwunsch, Arman Aigner, zur Wahl zum Eriskircher Bürgermeister! Die FWV freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Vielen Dank, Thilo Reiss und Mirko Meinel, für den engagierten, vielseitigen und spannenden Wahlkampf! Ihr Einsatz hat die Gemeindepolitik bereichert.

Vielen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde und an die Wahlvorstände für die Organisation und Durchführung der Wahl! Vielen Dank an alle Eriskircherinnen und Eriskircher, die gewählt haben für die Wahlbeteiligung von 59,3%!


20.3.2017: Eriskircher Bürgermeisterkandidaten stellen sich der FWV vor

Die drei Kandidaten zur Bürgermeisterwahl am 9.4.2017 stellten sich den Mitgliedern der Freien Wählervereinigung Eriskirch (FWV) im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ vor. Darüber hinaus nahmen sie Stellung zu Zielen, für die sich die FWV einsetzt.

Thilo Reiss Mirko Meinel Arman Aigner
  Kostenfreies Mitteilungsblatt
X
  Unterstützung der Vereine
  Koordinierungsstelle Ehrenamt
  Erhöhung Vergnügungssteuer
  Jugendliche beteiligen
  Grundschul-Schwimmunterricht
  Schul- und Jugendsozialarbeit
X
  ÖPNV verbessern
So stehen die Bürgermeister-Kandidaten zu Zielen der FWV Eriskirch (rot: Ablehnung, grün: Zustimmung, grau: Keine eindeutige Aussage möglich / Thema wurde nicht explizit angesprochen)

Erste Unterschiede wurden beim FWV-Vorhaben deutlich, das Mitteilungsblatt wie fast alle Mitteilungsblätter im Bodenseekreis kostenfrei anzubieten. Arman Aigner hat sich dieses Ziel in seinem Wahlprogramm zu Eigen gemacht. Zusatzkosten könnten durch höhere Werbeeinnahmen aufgrund der gesteigerten Auflage kompensiert werden, erläutert der 45-Jährige. Thilo Reiss ist dagegen, weil er die Kosten für zu hoch hält. Denkbar sei für ihn ein zwölfmonatiges Gratisabonnement für Neuzugezogene, damit diese sich vom Gemeindeblatt überzeugen können. Mirko Meinel stellt das Vorhaben unter Finanzierungsvorbehalt.

Allen drei Bewerbern ist die Unterstützung der Vereine wichtig. Explizit spricht sich Aigner für die von den Freien Wählern unterstützte Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Vereine und Ehrenamt im Rathaus aus. Ebenso ist allen wichtig, dass die Gemeinde schuldenfrei bleibt. So ist die Erhöhung der Vergnügungssteuer auf Geldspielautomaten in Spielhallen auf das Niveau in drei der Nachbargemeinden für alle denkbar.

Alle drei Bewerber wollen den Jugendlichen ermöglichen, ihre Interessen einzubringen. Wie Arman Aigner kann sich Mirko Meinel verschiedene Beteiligungsformen vorstellen, die Meinel als Jugendbeauftragter in Uhldingen-Mühlhofen bereits selbst initiiert habe. Der 34-Jährige möchte auf die Jugendlichen zugehen, um den Bedarf zu klären. Thilo Reiss setzt auf das jüngst vom Gemeinderat beschlossene Online-Forum für 12- bis 21-Jährige auf der Gemeinde-Homepage.

Auch einem Schwimmunterricht für die Eriskircher Grundschüler stehen alle drei Kandidaten aufgeschlossen gegenüber. Reiss sieht dabei zuerst die Irisschule in der Pflicht. Die Gemeinde könne die Rahmenbedingungen (Bus, Anmietung Hallenbad) übernehmen. Meinel schlägt eine Kooperation mit der Volkshochschule vor. Aigner ist wichtig, dass der Schwimmunterricht bedarfsgerecht und regelmäßig stattfindet. Unterschiede im Bereich Schule gibt es jedoch beim Thema Jugend- und Schulsozialarbeit in Eriskirch. Während die anderen beiden eine Notwendigkeit erkennen, ist Reiss dagegen.

Mirko Meinel unterstützt zudem das FWV-Ziel, den Bedarf in der Bevölkerung zu ermitteln, um den ÖPNV zu verbessern. Insbesondere die Verbesserung von Verbindungen von und nach Friedrichshafen sind ihm wichtig. Arman Aigner sieht Optimierungspotenzial bei der Anbindung von Schussenreute und des Bahnhofs. Er setzt sich für eine Verbindung nach Lochbrücke mit der Gelegenheit zur Weiterfahrt nach Friedrichshafen, Tettnang und Meckenbeuren ein.